Familie beim Wandern auf der Gerlitzen Alpe über dem Ossiacher See
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Wandern am Ossiachersee – von den Wasserfällen vor der Tür bis zu den Julischen Alpen

Sieben Uhr früh, der See liegt noch spiegelglatt. Zwanzig Minuten später steht man mitten im Finsterbachgraben, es rauscht, es tropft, es riecht nach nassem Laub – und die Sonne schiebt sich durch die Buchen. Mittags Gondel auf die Gerlitzen, Kaiserschmarrn auf der Hütte, unten der See wie ein türkiser Fleck. Und abends: Sprung vom eigenen Steg.

Das ist ein ganz normaler Wandertag ab Montelago in Sattendorf am Ossiachersee. Und es ist erst der Anfang. Denn kaum eine Basis in Kärnten liegt so günstig: Die ersten Wasserfälle sind zu Fuß erreichbar, die Gerlitzen-Gondel ist wenige Minuten weg, der Biosphärenpark Nockberge knapp eine Autostunde – und die Julischen Alpen mit ihren smaragdgrünen Seen liegen näher, als die meisten Gäste glauben.

Wir haben unsere Lieblingstouren gesammelt und nach Dauer, Schwierigkeit und Wow-Faktor sortiert. Kulinarik ist überall mitgedacht – denn eine Wanderung ohne Einkehr ist in Kärnten nur ein Spaziergang.

Wanderweg mit Panoramablick über den Ossiacher See in Kärnten
© Region Villach Tourismus / Gert Perauer

So lesen Sie die Tourenkästen

  • Dauer: reine Gehzeit ohne Pausen
  • Schwierigkeit: 🟢 leicht · 🔵 mittel · 🔴 anspruchsvoll (Trittsicherheit und Kondition nötig)
  • Wow-Faktor: ⭐ bis ⭐⭐⭐⭐⭐ – wie sehr die Tour Gäste danach zum Erzählen bringt
  • Einkehr: unsere Empfehlung unterwegs oder direkt danach
  • 🔗 Zu jeder Tour gibt es einen bergfex-Link – dort finden Sie GPX-Track, Höhenprofil, aktuelle Bedingungen und Webcams

Ein Hinweis vorweg: Öffnungszeiten von Hütten und Bergbahnen wechseln saisonal. Kurz vorher anrufen oder online prüfen spart Enttäuschungen – wir helfen bei der Planung gerne.

🚶 Direkt vor der Haustür: fünf Gehminuten bis zum ersten Highlight

Finsterbach Wasserfälle – der Klassiker, den man unterschätzt

Kaum jemand rechnet damit, dass wenige Minuten vom Seeufer entfernt eine echte Schlucht mit drei über 20 Meter hohen Wasserfällen liegt. Der Weg beginnt bei der Tourismusinformation Sattendorf, quert die Bundesstraße und führt über den Wasserfallweg hinein in den Finsterbachgraben. Vorbei geht es am Finsterbachfall (23 m), am Kesselfall (21 m) und schließlich zum Schleierfall, der mit 34 Metern der größte der drei ist. Der Steig überquert den Bach auf mehreren Brücken, Bänke laden zum Verweilen ein, und weil der Weg zugleich Naturlehrpfad ist, gibt es unterwegs etwas über Wasser, Geologie und Fauna zu lesen.

Besonders schön ist das an heißen Sommertagen: Der feine Sprühnebel und das dichte Laubdach schaffen ein Mikroklima, das gefühlt zehn Grad kühler ist als am Seeufer. Nach ergiebigem Regen zeigen sich die Fälle von ihrer besten Seite – dann sind mit etwas Glück auch Regenbögen in der Gischt zu sehen. Und wer aufmerksam schaut, entdeckt einen Feuersalamander.

  • Dauer: ca. 2:00 h · Distanz: 3,9 km · Anstieg: 270 hm
  • Schwierigkeit: 🔵 mittel (kurze steile Passagen, festes Schuhwerk nötig)
  • Wow-Faktor: ⭐⭐⭐⭐
  • Einkehr: danach hinunter ans Seeufer ins Strandbad Sattendorf – kleine Karte, große Aussicht. Oder zurück auf die eigene Terrasse.
  • 🔗 Finsterbach Wasserfälle – Rundweg auf bergfex

Familientipp: Wer mit kleineren Kindern unterwegs ist, geht nur bis zum zweiten Wasserfall und dreht dort um. Das ist der schönste Teil und in gut einer Stunde erledigt.

Ossiacher Tauern – die stille Seite des Sees

Während sich am Nordufer das Leben abspielt, liegt auf der Südseite ein bewaldeter Höhenrücken, auf dem man stundenlang gehen kann, ohne jemandem zu begegnen: die Ossiacher Tauern. Der Tauernhöhenweg zieht sich von der Burg Landskron bei Villach am Kamm entlang bis nach Ossiach, immer wieder mit Ausblicken auf den See tief unten. Der schönste Aussichtspunkt heißt Jungfernsprung.

Das Beste an dieser Tour: Man muss nicht zurückgehen. In Ossiach, Heiligengestade und Ostriach gibt es Schiffsanlegestellen – also einfach wandern, einkehren und mit dem Schiff über den See zurückschippern.

  • Dauer: ca. 4:00–4:30 h · Distanz: ca. 16–17 km · Anstieg: ca. 700 hm
  • Schwierigkeit: 🟢 leicht bis 🔵 mittel (lang, aber technisch unproblematisch; mehrere Abstiegsmöglichkeiten zu Bushaltestellen)
  • Wow-Faktor: ⭐⭐⭐
  • Einkehr: in Ossiach das Hexenpfandl – regionale Küche mit internationalem Einschlag, oder das Candis Cafe direkt am Ufer für Kaffee und Eis vor der Schifffahrt.
  • 🔗 Tauernhöhenweg Villach–Ossiach auf bergfex

Ossiacher See Trail – die ganze Runde, wenn Zeit da ist

Für alle, die den See wirklich begreifen wollen: die komplette Umrundung zu Fuß, über das Naturschutzgebiet Bleistätter Moor, durch die Wälder der Ossiacher Tauern, über den Schluchtweg zum Tauernteich und wieder zurück ans Nordufer. Am besten auf zwei Tage aufgeteilt – ein Tag Südufer, ein Tag Nordufer, jeweils mit dem Schiff zurück zum Ausgangspunkt.

🚡 Gerlitzen Alpe: der Hausberg mit dem größten Panorama

Die Gerlitzen Alpe (1.909 m) erhebt sich direkt über dem Nordufer – der südlichste Berg der Nockberge, sanft bis zum Gipfel, mit Almen statt Felswänden. Vom Gipfel reicht der Blick vom Großglockner bis fast zur Adria, und fast die gesamte Kärntner Seenwelt liegt einem zu Füßen. Von Montelago sind es wenige Minuten zur Talstation der Kanzelbahn in Annenheim.

Das macht die Gerlitzen zum idealen Berg für alle, die nicht drei Stunden aufsteigen wollen, aber trotzdem echtes Hochgefühl suchen: Gondel rauf, oben gehen, Gondel runter. Wer lieber selbst hochgeht, findet auch dafür Wege. Und wer den Berg lieber mit dem Rad oder aus der Luft erleben will, ist hier ebenfalls richtig.

Blick von der Kanzelhöhe auf der Gerlitzen Alpe hinunter auf den Ossiacher See
© Region Villach Tourismus / Michael Stabentheiner

🟢 Gerlitzen: Kanzel bis Gipfel – Panorama für alle

Die Tour für Gäste, die ohne Bergerfahrung ganz oben stehen wollen. Mit der Kanzelbahn zur Kanzelhöhe, dann auf leichtem, breitem Wanderweg hinauf zum Gipfel – vorbei am Sonnenobservatorium und am markanten Steinturm mit seiner Aussichtsplattform. Zurück wahlweise zu Fuß oder mit der Bahn.

  • Dauer: ca. 1:45 h · Distanz: 5,3 km · Anstieg: 460 hm
  • Schwierigkeit: 🟢 leicht
  • Wow-Faktor: ⭐⭐⭐⭐⭐ (das Panorama ist der Grund, warum Gäste wiederkommen)
  • Einkehr: Gipfelhaus direkt am höchsten Punkt oder der Alpengasthof Pacheiner kurz darunter. Kaiserschmarrn ist hier kein Klischee, sondern Pflicht.
  • 🔗 Gerlitzen: Kanzel bis Gipfel auf bergfex

🟢 Kanzelhöhe Rundweg – kinderwagentauglich, ohne Kompromiss beim Ausblick

Der Rundweg ab der Bergstation ist grundsätzlich mit Kinderwagen machbar – mit etwas größeren Rädern, weil neben Asphalt auch Schotter dabei ist. Ideal für den ersten Tag, für Großeltern, für Familien mit Kleinkindern – oder für einen Nachmittag, an dem einfach nichts wehtun soll. Für Kinder gibt es oben zusätzlich den Weg der Planeten, der bis zum Sonnenobservatorium führt.

  • Schwierigkeit: 🟢 leicht
  • Wow-Faktor: ⭐⭐⭐
  • Einkehr: die Hütten rund um die Kanzelhöhe – kurze Wege, viel Auswahl
  • 🔗 Kanzelhöhe Rundweg auf bergfex

🔵 Hüttersteig – der ehrliche Aufstieg vom Tal

Für alle, die sich das Panorama verdienen wollen: Der südseitige Hüttersteig startet bei der Talstation der Kanzelbahn, führt über den Sonnenweg und den Steig Nr. 176 bis auf rund 1.400 Meter und schließlich zur Kanzelhöhe. Der Clou: Der Abstieg entfällt komplett – man fährt mit der Gondel bequem ins Tal zurück. Knieschonend und trotzdem mit echtem Höhenmeter-Konto.

  • Schwierigkeit: 🔵 mittel (Kondition nötig, technisch unkompliziert)
  • Wow-Faktor: ⭐⭐⭐⭐
  • Wichtig: Betriebszeiten der Kanzelbahn beachten, Talfahrt-Tickets gibt es an der Bergstation
  • 🔗 Gerlitzen – Hüttersteig auf bergfex

🔵 Die Hüttenrunde – wandern, wo das Essen der Grund ist

Unsere Lieblingskombination und der Tipp, den wir Gästen am häufigsten geben: Von der Kanzelhöhe hinüber zur Pöllingerhütte, weiter zur Kammerhütte, und je nach Kondition noch hinunter Richtung Neugarten Almseehütte. Drei urige Hütten, drei völlig unterschiedliche Charaktere, dazwischen Almwiesen und ständig der See im Blick.

Wer den schönsten Höhenweg rund um den Gipfel sucht, wählt den Traumbogen Höhenrundweg: vorbei an der Himmelspirale und an der Quelle genau jenes Finsterbachs, der unten in Sattendorf über drei Felsstufen stürzt. Ein schöner Gedanke – man wandert oben an der Quelle des Wassers vorbei, das man am Vortag unten rauschen gehört hat.

  • Schwierigkeit: 🟢 bis 🔵 – je nachdem, wie viele Hütten es werden
  • Wow-Faktor: ⭐⭐⭐⭐
  • Einkehr: siehe oben – das ist hier der ganze Punkt. Auf Kammerhütte und Neugarten Almseehütte am besten Bargeld mitnehmen.

🏔️ Biosphärenpark Nockberge: sanfte Riesen, rund eine Autostunde entfernt

Die Nockberge sind anders als der Rest der Alpen: keine schroffen Felsen, sondern runde, begrünte Kuppen – die „Nocken“ – die bis über 2.400 Meter reichen. Man geht hier auf Gipfel, ohne je das Gefühl zu haben, klettern zu müssen. Seit 2012 ist die Region UNESCO-Biosphärenpark. Von Montelago fährt man Richtung Bad Kleinkirchheim.

🟢 Biosphärenpark-Runde ab der Brunnach-Höhe

Der entspannte Einstieg: Mit der Biosphärenparkbahn Brunnach hinauf, dann eine Runde durch das Naturschutzgebiet, vorbei am Pfannocksee, mit Fernsicht bis zu den Hohen Tauern. Kurz genug für einen halben Tag, hoch genug, um beeindruckt zu sein.

🔴 Großer Rosennock (2.440 m) – der höchste Nock

Die Königstour der Region. Vom Erlacherhaus (1.636 m) über die Feldhütte auf dem Weg Nr. 170 hinauf zum Gipfel, Abstieg über den Nassbodensee unterhalb der Zunderwände zurück. Ein langer Tag, alpines Gelände, aber technisch machbar – und ganz oben steht man auf dem höchsten Punkt des Biosphärenparks, mit Blick über sämtliche Nockberge.

  • Dauer: 6–7 h · Distanz: ca. 16 km · Anstieg: ca. 840 hm
  • Schwierigkeit: 🔴 anspruchsvoll (Ganztagestour, Kondition und feste Bergschuhe erforderlich)
  • Wow-Faktor: ⭐⭐⭐⭐⭐
  • Einkehr: Erlacher Bockhütte und Erlacherhaus – die Jause danach ist Teil der Tour
  • 🔗 Große Rosennock Runde auf bergfex

Für Ambitionierte: der Nockberge-Trail

Acht Tagesetappen von Gipfel zu Gipfel, bis zu 22 Kilometer und 1.200 Höhenmeter pro Tag, Ziel ist der Millstätter See. Wer nicht die ganze Strecke gehen will: Einzelne Etappen lassen sich als Tagestour herauspicken – Montelago funktioniert dafür gut als fixes Standquartier, von dem aus man jeden Morgen neu startet.

🇮🇹🇸🇮 Julische Alpen: der Tagesausflug, mit dem niemand rechnet

Und jetzt der Teil, den viele Gäste erst am letzten Tag entdecken – und dann bereuen, ihn nicht früher gemacht zu haben. Von Sattendorf sind es gut eine Stunde bis in die Julischen Alpen, jenes Kalkgebirge an der Grenze zwischen Italien und Slowenien, in dessen Zentrum der Triglav steht. Die Landschaft dort hat mit Kärnten nichts mehr gemein: schroffer, südlicher, dramatischer.

🟢 Laghi di Fusine / Weißenfelser Seen – die schönste leichte Wanderung der Region

Zwei eiszeitliche Seen auf gut 920 Metern, eingebettet in dichten Fichtenwald, dahinter die Wand der Mangart-Gruppe (2.677 m), die sich bei Windstille perfekt im Wasser spiegelt. Der untere See ist in etwa einer halben Stunde umrundet, der obere in vierzig Minuten – am schönsten ist die Kombination beider Seen zu einer Achterrunde über die Landzunge mit den riesigen Findlingen. Wer mag, steigt vom oberen See noch zur Seealm (Alpe del Largo) auf, wo tatsächlich noch Käse gemacht wird.

  • Dauer: 1:00–2:30 h je nach Variante
  • Schwierigkeit: 🟢 leicht (auch mit Kindern und Großeltern machbar)
  • Wow-Faktor: ⭐⭐⭐⭐⭐ – im Oktober, wenn sich die Lärchen färben, gehört das zum Schönsten, was die Ostalpen zu bieten haben
  • Einkehr: das Waldrestaurant Ai Sette Nani („Zu den sieben Zwergen“) und die Bar Belvedere am Seeufer. Danach ein paar Minuten weiter nach Tarvis: Espresso, Gelato und italienischer Einkauf zum Abschluss.
  • 🔗 Weißenfelser Seen – Rundweg zur Seealm auf bergfex

🔵 Rifugio Zacchi – Hüttenziel mit Blick in die Nordwände

Wer nach der Seerunde noch Lust hat: Vom unteren See führt der Sentiero 512 in rund zwei Stunden hinauf zur Rifugio Zacchi auf etwa 1.400 Metern. Oben sitzt man direkt unter den Wänden der Julischen Alpen – italienische Hüttenkultur inklusive.

  • Dauer: ca. 2:00 h Aufstieg · Distanz: 5,8 km einfach
  • Schwierigkeit: 🔵 mittel · Wow-Faktor: ⭐⭐⭐⭐

🔵 Slemenova Špica (1.911 m) – die vielleicht schönste leichte Bergtour Sloweniens

Für einen langen Tag: über Kranjska Gora hinauf auf den Vršič-Pass (1.611 m) – allein die Auffahrt über die Kopfsteinpflaster-Kehren ist ein Erlebnis. Vom Pass geht es durch Geröll und Latschen zum Sattel Vratca, dann durch einen uralten Lärchenwald hinüber zu den Slemen-Wiesen und auf den Gipfel. Der Rundblick auf die Nordwände von Mala Mojstrovka und Jalovec ist die Sorte Aussicht, für die man sonst deutlich mehr leisten müsste. Gämsen sieht man hier fast immer.

  • Dauer: ca. 2:30 h Gehzeit (mit Pausen 3:30 h)
  • Schwierigkeit: 🔵 mittel (eine kurze ausgesetzte Stelle, Trittsicherheit nötig)
  • Wow-Faktor: ⭐⭐⭐⭐⭐
  • Einkehr: die Hütten direkt am Pass – Tičarjev dom und Erjavčeva koča, slowenische Jause mit Aussicht
  • Tipp: früh losfahren, die Parkplätze am Pass sind in der Saison schnell voll. Das ist ein ganzer Tag – aber ein unvergesslicher.
  • 🔗 Slemenova Špica auf bergfex

🍽️ Kulinarik: Wo man nach der Tour hingeht

In Kärnten ist die Einkehr kein Anhängsel, sondern die Hälfte des Erlebnisses. Unsere Empfehlungen am Berg:

HütteWofür man kommtGut zu wissen
Gipfelhaus GerlitzenGipfelposition auf 1.909 mdirekt am höchsten Punkt
Alpengasthof PacheinerPanoramaterrasse, klassische Küchekurz unterhalb des Gipfels
PöllingerhütteSuppen, Hausmannskost, legendärer ApfelstrudelRuhetag beachten
KammerhütteKaspressknödel, Kaiserschmarrn, wenig TrubelBargeld mitnehmen
Neugarten AlmseehütteAlmochsen-Steak, kleiner See zum AbkühlenBargeld mitnehmen
Edelweiß Hütte (Arriach)uriger Klassiker, faire PreiseRuhetage prüfen

Und im Tal:

  • Stofflwirt, Deutschberg oberhalb Bodensdorf – regionale Küche auf gehobenem Niveau, der beste Seeblick der Region. Reservierung dringend empfohlen.
  • Hexenpfandl, Ossiach – regionale Klassiker mit internationalem Dreh.
  • zum TREFFNER Wirtshaus, Treffen – schon ab dem frühen Morgen offen, ideal für ein ordentliches Frühstück vor einer langen Tour.
  • Urbani Wirt, St. Urban – solide Küche, schöner Garten.
  • Café Pavillon, Bodensdorf – direkt am Wasser, Kaffee und Apfelstrudel als Belohnung.
  • See Restaurant BLASGE, Bodensdorf – klein, direkt am See, freitags Forellenabend.

Und der schönste Abschluss: die eigene Terrasse an der Suite. Jause vom Wirt mitnehmen, Glas Wein, See davor, Beine hoch.

🍂 Wann wandern am Ossiachersee am schönsten ist

Aussichtspavillon an der Peterlewand über dem Ossiacher See im Herbst
© Region Villach Tourismus / Gerhild Anderwald

Kärnten ist das sonnigste Bundesland Österreichs, und der Alpenhauptkamm hält das schlechte Wetter meist im Norden. Das verlängert die Wandersaison spürbar:

  • Mai / Juni: Almrosenblüte, satte Wiesen, lange Tage. Die Hütten sperren auf, die Wege sind leer.
  • Juli / August: Hochsommer. Frühmorgens am Berg, nachmittags im See – so funktioniert es am besten. Die Wasserfälle sind die kühlste Adresse der Region.
  • September / Oktober: Für uns die schönste Zeit. Klare Fernsicht bis zu den Hohen Tauern, goldene Lärchen an den Fusine-Seen, der See noch warm genug zum Schwimmen, die Wege wieder ruhig. Wer flexibel ist: Diese Wochen sind auch die günstigsten.
  • November bis April: Tallagen und Höhenwege bleiben oft lange begehbar. Für den Winter empfehlen wir dann die Winterwanderwege auf der Kanzelhöhe.

🏠 Montelago als Wanderbasis: Was die Unterkunft dazu beiträgt

Wandern und Unterkunft passen nicht automatisch zusammen. Nasse Schuhe, nasse Jacken, Rucksäcke im Weg, um sechs Uhr früh los und kein Frühstück. Bei uns ist das anders gelöst.

🥾 Platz für Ausrüstung

Der Skistall im Haus nimmt im Sommer Wanderschuhe, Stöcke und Rucksäcke auf. Nasse Sachen trocknen, wo sie nicht stören. Alle Details zur Ausstattung der Suite finden Sie hier.

🍳 Eigene Küche statt Hotelfrühstück

Vollausgestattete Küche: Frühstück um sechs, wenn die Tour es verlangt. Jause selbst schmieren, Thermoskanne füllen, Nudeln am Abend. Bis zu 6 Personen, drei Schlafzimmer, zwei Bäder – ideal für zwei Familien oder eine Wandergruppe.

🌊 Regeneration am Privatsteg

Nach einem langen Bergtag der Sprung in den Ossiachersee vom eigenen Steg. Im Sommer 24 bis 26 Grad – die beste Regeneration, die es gibt, und deutlich angenehmer als jede Eistonne.

🔭 Fernrohr für den Blick auf morgen

Ein Spektiv steht für Gäste bereit. Damit lassen sich vom Sofa aus die Gerlitzen-Flanken absuchen – und die Route für den nächsten Tag planen, während die Gleitschirmflieger vorbeiziehen.

🔥 Kamin für Herbstabende

Wenn es im Oktober früh dunkel wird: offener Kamin, Brennholz vorhanden, Seeblick durch die Dachflächenfenster.

📍 Lage, die Fahrzeit spart

Sattendorf ist der Ausgangspunkt selbst: Finsterbach zu Fuß, Kanzelbahn wenige Minuten, Nockberge und Julische Alpen als Tagesausflug. Wer hier wohnt, verbringt seine Urlaubstage nicht im Auto. Wo genau was liegt, zeigt unsere Seite Umgebung – wo ist was.

Blick von den Bergen auf den Ossiacher See in Kärnten
© Region Villach Tourismus / Gert Perauer

🗓️ Ein Wanderwochenende ab Montelago – unser Vorschlag

Freitag – Ankommen: Anreise, einchecken, Beine vertreten. Die Finsterbach Wasserfälle als Einstimmung, danach Abendessen im Treffner Wirtshaus oder auf der eigenen Terrasse.

Samstag – der große Tag: Früh los mit der Kanzelbahn, Gipfel der Gerlitzen, dann Hüttenrunde über Pöllingerhütte und Kammerhütte. Nachmittags zurück, Sprung in den See, Abendessen beim Stofflwirt mit Blick über den ganzen See.

Sonntag – der Ausflug: Gut eine Stunde Fahrt zu den Weißenfelser Seen, Achterrunde um beide Seen, Mittagessen bei den sieben Zwergen, Espresso in Tarvis. Am späten Nachmittag zurück – und wer noch mag, sitzt bei Sonnenuntergang nochmal am Steg.

Wer vier Tage bleibt, schiebt die Nockberge dazwischen ein.

Häufige Fragen zum Wandern am Ossiachersee

Welche Wanderung am Ossiachersee eignet sich für Familien mit kleinen Kindern?

Der Kanzelhöhe Rundweg auf der Gerlitzen ist grundsätzlich kinderwagentauglich und bietet trotzdem großes Panorama. Ebenfalls gut: die Finsterbach Wasserfälle bis zum zweiten Fall und die Runde um den unteren Weißenfelser See, die in etwa 30 Minuten zu schaffen ist.

Wie kommt man auf die Gerlitzen, ohne aufzusteigen?

Mit der Kanzelbahn ab Annenheim, wenige Minuten von Montelago entfernt. Im Sommer geht es mit Moser- und Pöllingerbahn weiter Richtung Pöllingerhütte, von dort ist der Gipfel in rund 45 Minuten leicht erreichbar. Alternativ führt eine Mautstraße von Bodensdorf hinauf.

Wie weit sind die Julischen Alpen vom Ossiachersee entfernt?

Die Weißenfelser Seen (Laghi di Fusine) bei Tarvis erreicht man in gut einer Stunde, den Vršič-Pass in Slowenien in rund zwei Stunden. Beides sind klassische Tagesausflüge – der Grund, warum der Ossiachersee als Standquartier so gut funktioniert.

Brauche ich für die Wanderungen Bergerfahrung?

Für die meisten hier vorgestellten Touren nicht. Feste Schuhe mit Profilsohle, Regenschutz und ausreichend Wasser genügen. Anders sieht es beim Rosennock und bei der Slemenova Špica aus – dort sind Trittsicherheit, Kondition und Bergschuhe erforderlich.

Gibt es unterwegs überall Einkehrmöglichkeiten?

Auf der Gerlitzen und in den Nockbergen ja, und zwar reichlich. Achten Sie auf Ruhetage und Saisonzeiten – und nehmen Sie für die kleineren Almhütten Bargeld mit, viele nehmen keine Karte.

Wann ist die beste Wanderzeit?

Mai bis Oktober. Für Blüte und lange Tage der Frühsommer, für Fernsicht, Farben und Ruhe der September und Oktober – dann ist der See oft noch warm genug für ein Bad nach der Tour.

Jetzt buchen – und losgehen

Wanderregionen gibt es viele. Aber selten liegt eine Unterkunft so, dass der erste Wasserfall zu Fuß erreichbar ist, die Gondel wenige Minuten entfernt, ein UNESCO-Biosphärenpark eine Stunde – und die Julischen Alpen ein Tagesausflug.

Dazu Platz für die Ausrüstung, eine eigene Küche für frühe Starts, ein Kamin für den Abend und ein Privatsteg für alles danach. Am schönsten im Frühsommer und im goldenen Oktober – schreiben Sie uns einfach, welche Kategorie zu Ihnen passt, wir helfen gerne bei der Tourenplanung.

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